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Menonitas no Brasil

Mennoniten in Brasilien

   Nachrichten und Mennonitische Geschichte 

09.02.2026


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Editor: Udo Siemens

Nova edição: segundas, às 13 hs

Pauls am Krauel.jpeg

Im Oktober 2008 machte Familie Pauls eine Reise zum Land ihrer Eltern und Grosseltern - zum Krauel. 
In Bibel und Pflug nachzulesen:
hier!

 


Die Mennoniten Brasiliens sterben aus

Ihre Geschichte aber bleibt.
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!


Hier
 



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Die Mennoniten Brasiliens sterben aus

Ihre Geschichte aber bleibt.

Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.

Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!

Teil 2

     Zum Glück gibt es die geschriebene Geschichte der russlanddeutschen Mennoniten in Brasilien. Diese Ehre zollen wir dem paraguayischen Schriftsteller Peter Klassen und der Kooperative Witmarsums, die dieses ermöglichte.

    In zwei Bänden erschien dieses Werk im Jahre 1995. Ich habe den Eindruck, das es wenig Beachtung fand. Hiermit ermutige ich uns, diese wunderbare Geschichte noch mal zu lesen!

     

 

Die Entscheidung für Brasilien

 Entscheidung: Brasilien oder Paraguay

 

     Zwei Ereignisse, die beide am 25. Januar 1930 stattfanden, lösten für Benjamin H. Unruh die Spannung der Ungewißheit.

    Der paraguayische Generalkonsul meldete aus Berlin: "Antwort aus Paraguay eingetroffen. Mennoniten willkommen. Erwarte Sie schnellstens hier."

    In Nordamerika legte an diesem Tag eine Studienkommission des MCC, die am 11. Dezember 1929 beauftragt worden war, das Ergebnis ihrer Untersuchung über Siedlungsmöglichkeiten in Paraguay vor.

     Was für Unruh aber in gewissem Sinn eine Entspannung bedeutete, brachte neue Unruhe in die Flüchtlingslager; denn dort wurde bereits der zweite Transport für Brasilien zusammengestellt, und viele andere hatten sich bereits für dieses Land gemeldet, weil Kanada für sie nicht in Frage kommen konnte.

     In dem Resultat der Untersuchung in Nordamerika hieß es in Punkt drei: "Obwohl die deutsche Regierung erst durch die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft möglich gemacht hätte, in Brasilien im Staate Santa Catarina bei Hammonia eine Ansiedlung zu gründen, wollten die Flüchtlinge aus zwei Gründen nicht dort hingehen:

      a) weil dort allgemeine Militärdienstpflicht besteht und

      b) weil das zu besiedelnde Land bergig und mit dichtem Urwald bedeckt ist."

     Die Flüchtlinge wurden nun also in die Lage versetzt, sich zu entscheiden, und manche, die sich schon für Brasilien gemeldet hatten, wurden schwankend.

     Es gab für Paraguay nämlich noch eine weitere Zusage: Die Leute durften ihre Kranken und verletzten Familienmitglieder mitnehmen, was bei dem brasilianischen Einwanderungsgesetz Schwierigkeiten bereitete.

     Die Spannung in den Lagern wuchs noch, als H. S. Bender Anfang Februar nach Deutschland kam, um hier das Paraguayprojekt in den Flüchtlingslagern vorzulegen.

     Man mußte nun diplomatisch und taktvoll vorgehen, um einerseits die Flüchtlinge in ihrer Entscheidung nicht unter Druck zu setzen und andererseits die Vertreter der deutschen Regierung nicht zu verärgern.

    Unruh und Bender hatten am 9. Februar eine Besprechung mit Regierungsvertretern in Berlin, wo Bender das Projekt des MCC sachlich vorlegte. Der Reichskommissar zeigte in dem Gespräch überraschend großes Verständnis und die Bereitwilligkeit, die Flüchtlinge nach Paraguay gehen zu lassen, die das wünschten. Er wünschte aber, daß in den Lagern keine Agitation gegen Brasilien gemacht werde.

    Unruh und Bender reisten dann nach Mölln ins Flüchtlingslager, wo Bender die Möglichkeiten für Paraguay darlegte. "Es entstand dadurch eine peinliche Lage", schrieb Unruh, "daß eine ganze Reihe von Familien, die sich für Brasilien gemeldet hatten, sich nun in die Liste für Paraguay eintragen ließen. Verschiedene Flüchtlinge behaupteten, einige Beamte des Lagers hätten ihnen die Meldung für Brasilien zur Pflicht gemacht." Unruh und Bender befürchteten Unstimmigkeiten und beschlossen, die Listen für Paraguay vorläufig zu schließen.

     In Berlin gab es dann einen Zusammenstoß mit Dr. Seelheim. Er befürchtete, daß der für den 22. Februar vorgesehene dritte Transport überhaupt nicht zustande kommen würde. "Entweder haben Sie Ihre Leute in der Hand, oder Sie haben sie nicht in der Hand!" sagte er entrüstet zu Unruh.

    Unruh griff zu diplomatischen Mitteln und wies Seelheim "vertraulich" darauf hin, daß die Leute behaupteten, unter Druck gesetzt worden zu sein. Da habe Seelheim beigegeben und nur verlangt, daß die brasilianischen Listen nicht verfallen sollten.

     Es ließ sich dann alles klären und regeln, und die Flüchtlinge in den Lagern konnten zwischen Brasilien und Paraguay frei wählen.

 

Warum zogen einige es vor, nach Brasilien auszuwandern?

Was bewegte andere, unbedingt nach Paraguay zu gehen?

   

     In der Geschichte der Mennoniten ist es immer wieder vorgekommen, daß bei einer Weiterwanderung oder auch bei einer Flucht die Entscheidung zum Für und Wider mitten durch die Reihen ging. Die Frage hat dabei immer nahegelegen, nach welchen Kriterien entschieden wurde und ob diese Entscheidungen nicht zu einer gewissen Auslese sowohl bei den Abwanderern als auch bei den Bleibenden geführt hat.

    Das könnte schon bei der Auswanderung von Preußen nach Rußland der Fall gewesen sein. Als ein großer Teil der Mennoniten nach 1874 von Rußland nach Nordamerika aufbrach, waren die Kriterien für die Entscheidung sicher noch gravierender. Auch bei dem Aufbruch unmittelbar nach dem Umbruch in Rußland nach 1920 waren es bestimmte Leute, die sich schnell entschieden. Andere wieder zogen es vor zu bleiben.

    Als die Flüchtlinge in Deutschland 1930 auf einen Ausweg warteten, gab es schließlich drei Möglichkeiten: Kanada, Brasilien und Paraguay. Obwohl für Kanada kaum eine Entscheidung von seiten der Interessierten möglich war, ging in den Lagern das Gerücht um, B. B. Janz, der große Führer bei der Auswanderung nach Kanada, habe davor gewarnt, das "gute Menschenmaterial" nach Südamerika gehen zu lassen.

    Doch auch in Deutschland kamen Bedenken auf, daß eine negative Auslese für Südamerika erfolge. B. H. Unruh berichtete, daß sich in der Öffentlichkeit gewichtige Stimmen gegen diese kanadische Auslese erhoben hätten. "Auf der geschlossenen Versammlung am 9.1. 1930 fragte ein Berliner Gelehrter, ob man dem kanadischen Arzt das Betreten des Lagers nicht verbieten solle. Kanada hole sich die gesündesten Menschen aus den Lagern heraus und überlasse die Fürsorge für die Gebrechlichen dem Deutschen Reich. Dr. Seelheim parierte auf diesen scharfen Angriff sehr geschickt, indem er darauf hinwies, daß die kanadischen Bestimmungen bezüglich des Trachoms überspannt seien, daß darum die Zurückgewiesenen nach dem Urteil deutscher Autoritäten nicht weniger gesund seien als die Angenommenen."

    Danach hätte hier also keine Auslese stattgefunden, die sich negativ auf die Zurückgestellten auswirkte.

    Wie stand es aber mit der Entscheidung zwischen Brasilien und Paraguay?

    Heinrich Löwen schreibt darüber später sehr pragmatisch. "Da der Versuch, in Deutschland zu bleiben, gescheitert war und Brasilien und Paraguay bereit waren, russische Flüchtlinge aufzunehmen, blieb uns nur noch, den besseren von zwei Staaten zu wählen. Da Paraguay ein Binnenstaat ist und keinen Zugang zum Ozean hat, entschlossen sich viele für Brasilien... Das war ein schlechter Tausch: Anstatt schwarze Steppenerde Rußlands - gab es nun den Urwald Brasiliens."

    Doch es sind auch andere Kriterien ins Feld geführt worden, die bei der Entscheidung zwischen Paraguay und Brasilien maßgebend gewesen sein könnten und dadurch zu einer gewissen Auslese geführt haben könnten. Es war jedenfalls klar, daß das MCC und damit die einflußreichen Mennoniten Nordamerikas Brasilien in erster Linie deshalb ablehnten, weil es dort kein Privilegium für die Wehrfreiheit gab, und es bahnte den Weg nach Paraguay eben wegen der dort gewährten Wehrdienstbefreiung.

     J. Winfield Fretz stellt in seinem Buch "Pilgrims in Paraguay" nun die These auf, daß dieser Faktor in der Entscheidung für Brasilien eine Rolle gespielt habe. Er meint, daß die Rußlandmennoniten durch ihre Beteiligung am Selbstschutz in der Revolutionszeit eine andere Grundhaltung zur Wehrlosigkeit gehabt hätten als ihre Brüder in Nordamerika. Immerhin seien es bei 300 Männer gewesen, die aktiv am Selbstschutz teilgenommen hätten.

    Dieser Umstand ist nach Meinung von Fretz ein "selektiver Faktor" bei der Entscheidung gewesen. Mit andern Worten: Für Brasilien hätten sich jene Leute gemeldet, denen das Prinzip der Wehrlosigkeit durch ihre vorherige Beteiligung am Selbstschutz ohnehin nicht viel bedeutete.

    Eine ähnliche Schlußfolgerung wie bei Fretz findet sich auch bei C. Henry Smith. In seiner Darstellung der Flucht aus Rußland 1929 und ihrer Folge heißt es, daß jene Mennoniten, die sich für Brasilien entschieden, gewußt hätten, daß sie kein Privileg für den Wehrdienst erhalten würden. Sie hätten deshalb aber keine Bedenken gehabt, Brasilien zu wählen.

    Gelegentlich ist aus dieser These die Schlußfolgerung gezogen worden, daß sich daraus ein gewisser Individualismus und eine kämpferische Haltung der Mennoniten Brasiliens erklären lasse. Doch sowohl die Meinung von Fretz als auch die gelegentlichen Schlußfolgerungen bleiben Hypothesen. Jedenfalls würde es heute schwierig sein nachzuweisen, wie groß der Anteil der in Brasilien eingewanderten Männer am aktiven Selbstschutz in Rußland war.

      Gegen die These von Fretz könnten sogar zwei Umstände sprechen. Ein großer Teil der nach Brasilien Eingewanderten kam nachweislich aus Sibirien und dem Uralgebiet, wo es keinen Selbstschutz gab, und zudem hatten jedenfalls die ersten beiden Transporte (fast 500 Personen) auch keine andere Wahl als Brasilien, da der Weg nach Paraguay noch nicht geöffnet war. Eine "selektive" Entscheidung fiel also weg.

    Eine weitere These in der Frage der Auslese der Mennoniten, die nach Brasilien gingen, bringt R. Herbert Minnich in seiner soziologischen Untersuchung "A social study of the Mennonite immigrant communities in Paraná, Brazil" ein. Er meint zwar, daß die stark hervorstechende individualistische und demokratische Haltung der brasilianischen Mennoniten in erster Linie auf vorgefundene physische, soziale und kulturelle Umweltbedingungen zurückzuführen sind, doch auch er stellt dann die Hypothese auf, daß jene Mennoniten, die Brasilien anstelle von Paraguay wählten, empfänglicher für religiöse und andere Wandlungen gewesen seien.

Es wird wohl kaum möglich sein, die Feststellungen von Fretz (1953) und Minnich (1966) zu belegen oder zu widerlegen.

      Beeindruckender aber ist der Umstand, der diese beiden Forscher zu ihren Überlegungen geführt hat, nämlich ein festgestellter Unterschied in der Lebenshaltung der Mennoniten in Brasilien und in der Entwicklung ihrer Siedlungen im Vergleich zu ihren Glaubensbrüdern und Schicksalsgenossen in Paraguay, von denen sie sich durch einen überstürzt herbeigeführten Entscheidungszwang 1930 trennen mußten.

     Jedenfalls nahm die Entwicklung der Mennonitensiedlungen und der Gemeinden in Brasilien einen ganz anderen Verlauf als die in Paraguay.

 

Auswanderertransporte nach Brasilien

Schiffe und Einwandererzahlen

 

    Durch eine Verfügung des Reichskommissars Dr. Stücklen war die Abfahrt der ersten Gruppe von 30 Familien mit 179 Personen für den 16. Januar 1930 bestimmt worden. Sie wurde in Hamburg feierlich verabschiedet.

    Im Hamburger Überseeheim waren der Reichskommissar selbst, der brasilianische Einwanderungskommissar Oberst Gaelzer-Netto, der Lagerdirektor aus Mölln Major a. D. Kirstein, Benjamin H. Unruh, De Jong, ein Mitglied der holländischen Komitees und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes erschienen. Die Abschiedsrede hielt der Reichskommissar Dr. Stücklen "in sehr warmem, herzlichem Ton", wie Unruh berichtete. Er erklärte die beschleunigte Abreise und wünschte den Emigranten, daß sie in dem neuen Land eine Heimat finden möchten.

    Die beiden Mennoniten begleiteten die Gruppe auf das Schiff "Monte Olivia". Sie setzten sich mit den Flüchtlingen zu Tisch, und nach einem Choral sprach Unruh im Namen der internationalen mennonitischen Organisationen folgende Abschiedsworte: "Ihr habt in den letzten Jahren die Wirklichkeit des Lebens kennengelernt, eine nackte und traurige Wirklichkeit. Ihr habt auf dem Boden dieser Wirklichkeit aber auch eine andere Wirklichkeit erlebt: Gott! Setzt im Vertrauen auf Gott und begleitet von unsern und eines ganzen Volkes Segenswünschen euren Wanderstab weiter und bewährt euch als fleißige Farmer, gute Bürger und wahre Bekenner unseres Herrn Jesus Christus, von dem ihr nicht lassen wolltet und der euch nicht lassen wird."

    Hier trat nun auch der Name Heinrich Martins öffentlich in Erscheinung, der in den ersten Jahren der Ansiedlung eine so große und umstrittene Bedeutung bekommen sollte. Benjamin H. Unruh überreichte Heinrich Martins eine schriftliche Vollmacht als Vertrauensmann und Gruppenführer. Unruh berichtete darüber:

   "Martins hatte mit seiner Familie die Möglichkeit, nach Kanada zu gehen, er entschloß sich aber, als Führer nach Brasilien auszuwandern, damit die ganze Ansiedlung dort unserer internationalen Organisation ordnungsgemäß eingegliedert werde und bleibe. Heinrich Martins ist Predigtamtskandidat und war längere Zeit Vorsitzender des Krimer mennonitischen landwirtschaftlichen Vereins. Er hat eine ausgezeichnete Allgemeinbildung und drei Semester Theologiestudium. Ich empfehle ihn den Organisationen in Deutschland, Holland, Kanada und den Vereinigten Staaten als einen unbedingt zuverlässigen Mann, der unser aller moralischer und materieller Unterstützung wert ist.

      Heinrich Martins hat es verstanden, sich das volle Vertrauen des Auswärtigen Amtes, des Herrn Reichskommissars und der breitesten Öffentlichkeit zu erwerben. Martins ist auch von großer Liebe und Loyalität zu allen Gruppen der mennonitischen Gemeinschaft durchdrungen und darf auch in dieser Hinsicht dem Wohlwollen unserer ehrwürdigen Ältesten aller Gemeinden empfohlen werden. Es bestände vielleicht die Möglichkeit, den lieben Bruder zu ordinieren, wobei es für mich eine große Freude wäre, wenn in diesem Falle verschiedene Älteste unserer verschiedenen Gemeindegruppen die Ordination vollziehen wollten, als Symbol unserer letzten Verbundenheit im Glauben und in der Liebe."

    Die Abfahrt der "Monte Olivia" bezeichnet den Beginn der Geschichte der rußlanddeutschen Mennoniten in Brasilien. Dieser erste Transport traf am 3. Februar 1930 wohlbehalten und vollzählig im Hafen von Rio de Janeiro ein. Unterwegs waren zwei Mädchen geboren worden, die beide den Namen des Schiffes erhielten: Olivia Martina Isaak und Anna Olivia Kliewer.

      Hier nun die Liste der Schiffe, die Flüchtlingstransporte nach Brasilien brachten:

                                        Abfahrt         Schiff                     Personen
                                        16.1.1930        Monte Olivia             179
                                         2.2.1930        Werra                        299
                                       22.2.1930        Baden                        128
                                       27.3.1930        Antonio Delphino      1
                                       17.5.1930        Monte Sarmiento      76 
                                       27.6.1930        Cap Norte                  73
                                       24.7.1930        Baden                       121
                                       10.8.1930        Sierra Ventana         67
                                        4.9.1930         General Osorio         27
                                       14.6.1931         Madrid                      85
                                         2.7.1931         La Coruña                 81
                                       18.7.1931         Monte Olivia            100
                                       15.9.1931         Monte Rosa               19
                                       Total:                                              1256

 

      Davon wurde elf Personen die Einwanderung verwehrt, und sie mußten zurück nach Deutschland fahren. 1934 traf eine weitere Gruppe von 145 Personen aus Harbin, Mandschurei, in Brasilien ein, ebenfalls mennonitische Flüchtlinge, die die Sowjetunion über den Grenzfluß Amur verlassen hatten. Zusammen mit diesen, die Zurückgeschickten abgerechnet, wanderten 1390 mennonitische Flüchtlinge nach Brasilien ein.

     Für Paraguay hatten sich 1572 Personen gemeldet, deren Zahl sich 1932 durch eine Gruppe aus Harbin auf rund 2000 Einwanderer erhöhte.

    Von den lutherischen und katholischen Flüchtlingen aus Moskau waren 1285 ebenfalls nach Brasilien gebracht worden. In Deutschland, Holland und Lettland waren 458 Personen geblieben. Eine Gruppe war in Mecklenburg angesiedelt worden.

     Die Auflösung der Flüchtlingslager in Deutschland vollzog sich durch die verzögerte Abwanderung von kleineren Gruppen langsamer als vorgesehen. Am längsten mußte das Lager in Mölln unterhalten werden.

 

Ankunft und Aufnahme in Brasilien

 

     Kurz bevor der Dampfer "Monte Olivia" mit der ersten Gruppe der mennonitischen Einwanderer am 3. Februar in Rio de Janeiro einlief, richtete Heinrich Martins im Namen der "deutschrussischen Flüchtlinge, 180 an der Zahl", ein herzliches Dankesschreiben an den Kapitän Milstermann. Die gute Unterkunft und die ausgezeichnete Verpflegung sei für alle "im wahren Sinne des Wortes eine Erholungsreise" gewesen.

     Ein herzlicher Dank wurde übermittelt an "den Herrn Reichskommissar der Deutsch-Russenhilfe Dr. Stücklen, das Deutsche Rote Kreuz, den VDA ...ja an das ganze deutsche Volk und die Reichsregierung mit dem Herrn Reichspräsidenten v. Hindenburg an der Spitze.

    Im Vertrauen auf den allmächtigen Gott wollen wir an das Aufbauen einer neuen Heimat gehen! Mit Gott in Einigkeit und Brüderlichkeit, das ist die Triebfeder allen Schaffens und Ringens, und so soll es auch bleiben im alten deutschen Heimatland, wie auch für uns in der neuen Heimat!"

    Über die Ankunft dieser ersten Gruppe in der Hauptstadt Brasiliens berichtet sehr beeindruckt Rudolf Andermann, ein Prediger aus São Paulo, der zusammen mit einem deutschen Geistlichen aus Rio an Bord ging, um die Einwanderer bis Santos zu begleiten. Er richtete herzliche Begrüßungsworte und eine Predigt an "diese gläubigen Wanderer, die gewohnt sind, Gottes Wege zu beachten."

    Auch der deutsche Geistliche begrüßte nach dem Bericht von Andermann seine Landsleute mit einer liebenswürdigen, den Umständen entsprechenden Rede. "Er erinnerte an die Leitung Gottes, die er bei diesen Einwanderern tief empfunden hat, und dieselbe wünscht er ihnen jetzt im neuen Vaterlande, Brasilien."

    Von dem Gruppenführer Heinrich Martins erfuhr Andermann, daß er sich freiwillig für Brasilien entschieden habe und daß er hoffe, seine vier Kinder in diesem Land christlich erziehen zu können, frei von dem verderblichen Programm der Sowjetregierung und ihren verderblichen Schulen. Andermann war beeindruckt von den kräftig gesungenen Liedern in deutscher und russischer Sprache, vorgetragen von der Jugend.

     Heinrich Martins berichtete unmittelbar nach der Ankunft in ausführlichen Briefen an Helfer und Freunde über die Ankunft in der neuen Heimat: Der Überseedampfer brachte die Gruppe bis São Franzisco. Dort bestieg sie den Küstendampfer "Max". Die Fahrt an der Küste entlang bis zum Hafen Itajahy war sehr stürmisch. "Die Gefahr lag nahe, daß wir alle untergehen würden. Wir vereinigten uns zu gemeinsamem Lied und Gebet, in dem wir unsere Seelen und Leiber Gott empfahlen. Und Gott war uns gnädig, sein Ratschluß war es, uns wohlbehalten an Land zu bringen..," schrieb Martins an Pastor Gorter in Holland.

    Von Itajahy brachte sie der kleine Flußdampfer "Blumenau" den Itajahy-Fluß hinauf bis Blumenau. Von dort aus ging die Fahrt mit einer Kleinbahn der HKG bis tief in das Küstengebirge hinein nach Hammonia, wo die Direktion der Hanseatischen Kolonisationsgesellschaft ihren Sitz hatte.

     Dann gings direkt in den Urwald. Auf Pferdefuhrwerken wurden die Einwanderer 60 Kilometer weit zu alten Kolonisten gebracht, die die HKG hier angesiedelt hatte. Für die später eintreffenden Gruppen wurden sieben Holzbaracken von der HKG errichtet. Von hier aus konnte dann jede Familie das ihr zugemessene Land auf einer Schneise im Urwald, Pikade genannt, erreichen. Hier ging jeder daran, das eigene Heim aufzubauen, "auf seiner eigenen Kolonie", schreibt Martins.

     Damit hat Heinrich Martins den Weg der Einwanderer aufgezeichnet, dem auch alle späteren Gruppen folgten. Die meisten hatten dann allerdings noch eine unangenehme Unterbrechung auf der Blumeninsel vor Rio de Janeiro. Das brasilianische Einwanderungsgesetz schrieb die Quarantäne vor, "zum großen Nachteil", schreibt Martins, "denn die Leute verloren kostbare Zeit, und die Verpflegung war dort so mangelhaft, daß manche heruntergekommen und krank im Siedlungsgebiet ankamen."

    Martins berichtet dann von dem mutigen Beginn der Siedlungsarbeit, "doch es sind auch Mutlose darunter, die sich von den schweren Sorgen um die Zukunft unterkriegen lassen, zurückschauen nach den Fleischtöpfen Ägyptens und vergessen wollen, was Gott Großes an uns getan hat."?

 

Die Harbiner Gruppe (1934)

     Im Jahre 1930 hatte sich noch ein zweiter Fluchtweg aus der Sowjetunion aufgetan, über den Grenzfluß Amur in die Mandschurei. Da diese Flüchtlinge sich in der Hauptstadt Harbin sammelten, wird von der "Harbiner Gruppe" gesprochen.

     In den fernen Osten der Sowjetunion waren 1927, als sich die Situation im Westen bereits verhärtete, Hunderte von Mennonitenfamilien gezogen. Die Kunde hatte sich verbreitet, daß die Regierung bereit sei, im Interesse der Besiedlung des Amurgebietes hier größere Freiheit zu gewähren.

     In der Nähe von Blagoweschtschensk (Hier) "wuchsen die deutschen Dörfer wie Pilze aus der Erde", schreibt Abram Löwen, und Horst Penner nennt 2000 Personen, die hier ansiedelten. Doch der Druck des Fünfjahresplanes erreichte sehr bald auch dieses Gebiet, und die eben erst seßhaft gewordenen Bauern wurden den gleichen Repressalien ausgesetzt wie die im Westen.

     So entschlossen sich viele zur Flucht über die Grenze. Am aufsehenerregendsten wurde der Aufbruch eines ganzen Dorfes, dessen Bewohner im Dezember 1930 auf 56 Schlitten den zugefrorenen Amur überquerten.

    In Harbin sammelten sich Hunderte von Flüchtlingen, zum Teil deutsche Bauern, wie in Moskau, Mennoniten, Lutheraner und Katholiken. Zuletzt wurden 1450 Personen gezählt, der weitaus größte Teil Mennoniten. Ähnlich wie in Deutschland kümmerten sich die jeweiligen kirchlichen Organe um ihre Glieder. Für die Mennoniten traten die mennonitischen Komitees ein, an der Spitze auch hier Benjamin H. Unruh.

    Nach langwierigen diplomatischen Verhandlungen, die dadurch, daß die Flüchtlinge staatenlos waren, also keine Reisedokumente hatten, besonders schwierig wurden, öffnete sich 1932 der Weg für eine erste Gruppe von "Harbiner Flüchtlingen" mit 373 Personen nach Paraguay. Sie trafen hier im Mai ein und gründeten vier weitere Dörfer in der Kolonie Fernheim.

     Ein zweiter Transport, nur Lutheraner und Katholiken, 393 Personen, verließ Harbin am 2. Mai 1932 mit Richtung Brasilien. Diese Gruppe - wie auch die erste - reiste unter dem Protektorat des Nansenkomitees in Genf. Der Lutherische Weltkonvent und der Martin-Luther-Bund setzten sich für die Ansiedlung und den Unterhalt dieser Leute in Brasilien ein.

     Sehr schwierig gestaltete sich die Lage für den Rest der Flüchtlinge in Harbin. Die Hilfsgelder aus Amerika und Europa flossen spärlicher. Man erwog zeitweilig die Idee, die Flüchtlinge in der Mandschurei anzusiedeln, doch auch dort war es schwierig, ihre rechtliche Lage zu klären.

     Daß die Geldmittel überall knapper wurden, lag einmal an der Weltwirtschaftskrise und dann - speziell im Rahmen der Mennonitenhilfe - an der schrecklichen Not in der Sowjetunion, wo noch Hilfe durch Lebensmittelpakete möglich war, so daß die vorhandenen Mittel hierhin flossen.

     Auch die Frage des Ziellandes für die Flüchtlinge hatte sich noch mehr zugespitzt. Im Chaco von Paraguay tobte der Krieg mit Bolivien in unmittelbarer Nähe der Mennonitenkolonien, und Brasilien hatte seine Einwanderungsgesetze noch verschärft.

     So wurde der Einsatz von B. H. Unruh und seinen Komitees für die nicht einmal 200 Mennoniten in Harbin zu einem immer komplizierteren Schachspiel, über dessen Verlauf Unruh viele Berichte in den Jahren 1933 und 1934 gab.

    Die holländischen Mennoniten brachten schließlich Holländisch Neu-Guinea ins Gespräch, bis sich auch dieser Plan zerschlug. Im Hin und Her zwischen Paraguay und Brasilien, wo es in beiden Fällen um den Anschluß an die schon bestehenden Siedlungen ging, fiel die Entscheidung endlich im März 1934 für Brasilien.

    Für die Beschaffung der Mittel für die lange Reise um den halben Erdball, für die Ansiedlung und Unterstützung - es ging um etwa 20.000 Dollar - hatte Unruh ein kompliziertes System von Spenden und Krediten erstellen müssen. Die angesiedelten Mennoniten in Santa Catarina hatten sich bereiterklärt, den Einwanderern erste Hilfe zu leisten.

     Am 30. Mai 1934 trafen 180 "Harbiner" in Rio de Janeiro ein. Leider wurden sieben Familien (30 Personen) auf der Blumeninsel festgehalten, weil sie Trachomnarben in den Augen hatten. Ihnen blieb schließlich kein anderer Ausweg, als sich im Januar 1935 über den brasilianischen Flußhafen Puerto Esperanza am oberen Rio Paraguay in den Chaco transportieren zu lassen.

    Damit war die Einwanderung rußlanddeutscher Mennoniten in Brasilien abgeschlossen. Sie begannen ihr Kolonisationswerk im Urwald von Santa Catarina.

 

Der 25. November

     Die rußlanddeutschen Mennoniten in Brasilien feiern heute noch jedenfalls dort, wo sie in größeren Gruppen zusammenleben - in jedem Jahr den 25. November als Dank- und Gedenktag, wie oben schon einmal erwähnt.

     Dieses Datum, an dem die Sowjetregierung 1929 die Ausreisegenehmigung für die noch in Moskau verbliebenen Flüchtlinge erteilte, verbindet die Nachkommen jener Mennoniten über Länder und Meere. Auch in Paraguay und Kanada gedenkt man dieses Tages.

     Von einer ersten Feier dieses Tages im Jahr 1930 im Flüchtlingslager Mölln in Deutschland berichten die "Mennonitischen Blätter". Über 500 Flüchtlinge versammelten sich in der Möllner St. Nikolaikirche zu einem Dankgottesdienst. Der Hauptpastor Bruns und einige Mennonitenprediger gedachten der Errettung aus der Sowjethölle und gleichzeitig auch der Not der Zurückgebliebenen. Ein Flüchtlingschor sang.

     Die Gedenkfeier an die Errettung aus der Sowjetunion ist bei den Mennoniten in Brasilien zu einem festen Bestandteil ihres Kirchenjahres geworden, bis in die Gegenwart hinein.

    Noch in Santa Catarina hatte man beschlossen, daß die Gedenkfeier jeweils am 1. Adventssonntag stattfinden sollte, "ein für allemal," wie es in einem Bericht heißt.

     Interessanterweise sind es in Brasilien aber nicht nur die Mennoniten, die den 25. November als Gedenktag feiern. Auch jene Lutheraner und Katholiken, die sich 1929 unter den fast 6000 Geretteten befanden, begehen diesen Tag festlich. Martin Fischer berichtet darüber in seinem Buch "Vierzig Jahre rußlanddeutsche Siedlungen in Santa Catarina."

     In ähnlicher Weise, wie sich das Weltmennonitentum für die betroffenen Glaubensbrüder einsetzte, kümmerten sich auch die andern Kirchen um ihre Glieder. Für die Lutheraner trat in erster Linie der Lutherische Weltkonvent ein, für die Katholiken der Sankt Raphaelverein. Beide Gruppen erfuhren außerdem - wie die Mennoniten - Hilfe vom Deutschen Roten Kreuz, von der Organisation "Brüder in Not" im Deutschen Reich und von der Flüchtlingsfürsorge des Völkerbundes in Genf.

     Gut 1200 Lutheraner und Katholiken wurden 1930 in mehreren Transporten nach Brasilien gebracht und hier ebenfalls nach Santa Catarina, wie die Mennoniten. Sie wurden hier von der Kolonisationsgesellschaft "Companhia Territorial Sul Brazil" übernommen, der große Ländereien im Westzipfel von Santa Catarina am Rio Uruguay zur Verfügung standen.

    Nach dem bewährten System der Kolonisation in Rußland siedelten die Einwanderer auch in Brasilien nach Konfessionen getrennt, die Lutheraner am Rio Iracema, die Katholiken in Aguinhas. Das waren auch die Namen ihrer Siedlungen.

    Beide Siedlungen erhielten 1932 Zuwachs durch eine Gruppe von 393 Flüchtlingen aus Harbin in der Mandschurei, die den gleichen abenteuerlichen Fluchtweg über den Amur hinter sich hatten wie viele Mennoniten.

     1936 berichtete Hugo Grothe über diese Siedlungen, die gerade dabei waren, den Existenzkampf im Urwald zu bestehen, und 1970 legte Martin Fischer die schon zitierte ausführliche Beschreibung der Siedlungen Iracema und Aguinhas am Rio Uruguay vor. Die Darstellungen weisen viele Parallelen zum Schicksal der Mennoniten im brasilianischen Urwald auf. Im Gegensatz zu den Siedlungen der Mennoniten in Santa Catarina haben jedoch die der Lutheraner und Katholiken bis in die Gegenwart Bestand gehabt.     

     

Fortsetzung folgt​​​

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Ein Besuch bei den Amischen Mennoniten -Dr. Kornelius Krahn - Hier

Die vielfältigen Rollen der Mennoniten im Holocaust     Hier

Helene Berg - mennonitische Hebamme in Molotschna, eine gute Bekannte Himmlers, ein Naziführer                                                                                                                     Hier         

Amalie Reimer - aus Chortitza, Mennonitin, Agentin der Kommunisten, Kollaborateurin der Nazis.                                              Hier

-Ak-Metschet - eine Mennonitenkolonie im fernen Asien      Hier

-Geschichten aus unserer Geschichte     Hier 

- "Geschichten aus der Geschichte der Mennoniten"

Das Programm vom Jahr 2025          - Hier

Das Programm vom Jahr 2024,         - Hier 

Das Programm vom Jahr 2023          - Hier

 


Texte, die über Whatsapp angefordert werden können:

-Schreckenstage in Moskau Was unsere Eltern in jenen Novembertagen erlebt haben ​anhand von Berichten der Mennonitischen Rundschau

- Die hutterischen Brüder - Wanderungen und Leid     

- Texte:Brautschau eines Predigers, Gehen Mennoniten in der Stadt unter?, u.a.m.

-Die Mennoniten Russlands und die Zaren    

-Das tragische Ende der Danzig- Westpreußischen Mennoniten Gemeinden

-Turkestan-Eine mennonitische Auswanderung mit Folgen

- Die Autobiographie Wilhelm Hüberts 

- Mennoniten in Polen/Preussen 

Die erste Auswanderung der Mennoniten nach Südrussland 

- Tagebuch aus dem Reich des Totentanzes - Ein Bericht über die Zeit von Machnos Terror unter den Mennoniten 

​​- Erinnerungen aus dem alten und neuen Rußland    

- Besuch bei den Aultkolonia, Bolivien        

- Mennoniten und die Herstellung von alkoholischen Getränken in Russland 

Erinnerungen an Moskau1929, Heinrich Martins 

Schwere Verbrechen und Vergehen in Russland 

Was macht mennonitische Beerdigungen so einzigartig?   

Mennonitische Namen 

Reisen eines Schweizers nach Südrussland, 1822-1828  

Über die Abspaltung der Sectierer. Geschichte der Gründung der MBG in Russland in den Augen eines Aussenseiters  

- Die Reise von Charbin zum Chaco​ - Irmgards Vorfahre erzählt dieses Abenteuer             

- Lehrer Heinrich Heese (1787-1868)​ -Die Widerwärtigkeiten eines bedeutenden Lehrers unter den Mennoniten Russlands

-Als der Weltkrieg zu Ende ging, welche Nachrichten unsere Eltern bewegten 

Der "Stundismus" - Eine evangelische (rein russische) Erweckung zur Zeit der Mennoniten in Russland                                                               

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