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Menonitas no Brasil

Mennoniten in Brasilien

   Nachrichten und Mennonitische Geschichte 

02.02.2026


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Editor: Udo Siemens

Nova edição: segundas, às 13 hs

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Unsere Geschichte wurde von Peter Klassen geschrieben! Besuchen wir sie noch einmal!
 


Die Mennoniten Brasiliens sterben aus

Ihre Geschichte aber bleibt.
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!

Hier

 



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Die Mennoniten Brasiliens sterben aus

Ihre Geschichte aber bleibt.

Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.

Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!

Teil 1

     Zum Glück gibt es die geschriebene Geschichte der russlanddeutschen Mennoniten in Brasilien. Diese Ehre zollen wir dem paraguayischen Schriftsteller Peter Klassen und der Kooperative Witmarsums, die dieses ermöglichte.

    In zwei Bänden erschien dieses Werk im Jahre 1995. Ich habe den Eindruck, das es wenig Beachtung fand. Warum wohl? Ich hörte Kritik, dass da wieder "die alten Krauelgeschichten" hervorgeholt worden seien.

     Die dort geborenen hatten Krauel in liebevoller Erinnerung und meinten, dass der Streit der Ältesten mit der Siedlungsleitung ihre Erinnerungen befleckte. Das ist verständlich.

    Peter Klassen hat aber eine sehr gute Arbeit geleistet. Es wird sicherlich nichts Besseres aufkommen. Darum lade ich Euch ein, einiges aus dem Werk hier wieder zu lesen.

    Ich habe einige Kürzungen vorgenommen und wenige Worte oder Sätze hinzugefügt, um den Text verständlicher zu machen.

 

 

Das Traumziel Kanada

     

      Kanada galt seit 1874 als Einwanderungsland für Mennoniten. Nach der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Rußland waren 16.000 Mennoniten nach Nordamerika ausgewandert, 7000 davon nach Kanada, vor allem nach Manitoba.

     Auch das Reiseziel der Auswanderer von 1923 - 1926 war - wie schon erwähnt Kanada. Die verwandtschaftlichen Beziehungen hüben und drüben waren dadurch so eng geworden, daß es wohl kaum einen Mennoniten unter den Flüchtlingen in Deutschland gab, für den Kanada nicht als Traumziel galt.

     Heinrich Löwen schrieb nachträglich lakonisch: "Für die Mennoniten war Kanada das Ziel, und für sie kam kein anderes Land in Frage... Deutschland konnte uns nicht behalten, Kanada wollte uns nicht, was nun?"

     An anderer Stelle schrieb Löwen: "Hätte Kanada, das noch immer Ansiedler brauchen konnte und nachher Tausende aus andern Ländern aufnahm, sich damals bewegen lassen, diesen Unglücklichen die Türen zu öffnen, wieviel Trübsal und Not hätte es den Tausenden erspart,... nachdem das wirtschaftlich darniederliegende und übervölkerte Deutschland 5-6000 Menschen aufgenommen hatte."

     Mitte Dezember 1929 erhielt B. H. Unruh die Nachricht, daß Kanada bereit sei, 200 Familien aufzunehmen, mit der Forderung, daß sie den medizinischen Einwanderungsbedingungen entsprächen.

     Diese Zusage erzeugte unter den Flüchtlingen neue Hoffnungen und dann noch mehr bittere Enttäuschung; denn die Kontrolle war äußerst streng. Von den 49 Familien der Kieler Gruppe zum Beispiel, die als erste untersucht wurden, bestanden nur 5 das Examen. Die weiteren ärztlichen Untersuchungen in den Lagern Hammerstein und Prenzlau führten zu nicht viel günstigeren Ergebnissen. Insgesamt kamen dann aber doch 1344 Personen nach Kanada.

     Den enttäuschten Flüchtlingen, die nun in einer verzwickten Lage steckten, erklärte Unruh: "Wer aus seiner Heimat flüchtet, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als immer durch die Tür zu rennen, die gerade offen steht..." Später schrieb er: "Die Krisis und Unsicherheit jener Tage belasteten mich sehr. Da war die deutsche Regierung, die gerne größere Hilfe gegeben hätte, aber mit der Stimmung im Parlament zu rechnen hatte... Hier waren Tausende von Flüchtlingen, dort die unwahrscheinlich strengen Einwanderungsbestimmungen in Kanada . . . Hier drängte die deutsche Regierung aus politischen und finanziellen Gründen zur Abwanderung, dort gab es eine Menge von Kranken und Zurückgestellten... Aber immer wieder schenkte Gott in all diesen Widrigkeiten Glauben, Zuversicht und Hilfe."

     Wie David Töws aus Kanada dann später auf der Danziger Weltkonferenz berichtete, sei auch das Schicksal der nach Kanada Eingewanderten hart. Eine Neuansiedlung wäre nicht mehr so einfach wie früher. Die Reiseschuld müsse zuallererst abgezahlt werden, und die Immigranten müßten erst dafür Geld verdienen, ehe sie an ein eigenes Heim denken könnten. "In dieser Beziehung sind unsere Einwanderer in Kanada gegenwärtig (September 1930) nicht so gut gestellt wie die in Brasilien und Paraguay, die alle etwas Mittel in die Hände bekommen haben, um einen Anfang machen zu können."

     Doch der Weg in diese Länder, Brasilien und Paraguay, mußte nun - im Januar 1930- erst einmal geebnet werden.

 

Der Druck der deutschen Regierung

Drohende Massenflucht aus dem Osten

      Noch ein weiterer Umstand steigerte den Druck, möglichst schnell für einen Weitertransport für die Flüchtlinge zu sorgen. Das war die drohende Massenflucht aus der Sowjetunion, deretwegen sich sowohl Unruh als auch deutsche Diplomaten sehr sorgten.

     Dr. Auhagen berichtete im Juni 1930 in Vorträgen, daß man für das Frühjahr des gleichen Jahres mit einer Wiederholung der eben abgeschlossenen Fluchtbewegung gerechnet hätte, weil sich die Zustände in der Sowjetunion noch mehr zuspitzten. Doch die Sowjetregierung habe dies durch äußersten Terror zu hintertreiben gewußt. Sie sei noch viel schärfer gegen die bäuerliche Oberschicht vorgegangen, aber in viel größerem Prozentsatz seien die Deutschen betroffen worden.

     Auhagen richtete ein Schreiben an den Reichspräsidenten, in dem es hieß: "Rettung für die Tausende deutsche Kolonisten, die heute in den nordischen Waldgebieten des Rätebundes in den Konzentrationslagern dahinsterben, ist nur denkbar, wenn sich das Deutsche Reich ihrer erbarmt. Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion können meines Erachtens nur gewinnen, wenn diesem Schrecken ein Ende bereitet wird..."

     Hindenburg reichte die Eingabe an das Auswärtige Amt mit einer Empfehlung weiter. Auhagen hatte darauf mit mehreren Ministern Besprechungen, doch der Erfolg blieb seinen Bemühungen versagt. Die zurückgebliebenen Mennoniten konnten nicht mehr raus.

     Daß auch die mennonitische Öffentlichkeit besonders in der ersten Hälfte des Jahres 1930 von der Hoffnung beseelt gewesen war, daß für die Glaubensbrüder in Rußland noch ein Ausweg möglich sei, kam auf der Danziger Konferenz noch einmal zum Ausdruck.

     Man hatte sogar erwogen, möglicherweise 30.000 Kolonisten durch Verhandlungen aus den Konzentrationslagern nach Deutschland zu bringen und sie im Osten als Tagelöhner einzusetzen, bis ihnen die Reise nach Kanada oder Südamerika ermöglicht werde.

     Im Zusammenhang mit der drängenden Frage der schnellen Weiterleitung der Flüchtlinge schrieb Unruh am 25. Januar 1930 an G. Sawatzky in Winnipeg: "Es ist keine Frage, daß die gräßliche Lage in den deutschen Kolonien eine erneute Flucht auslösen könnte. Aber ich fürchte, daß die Sowjetregierung dann zu außerordentlich scharfen Maßnahmen greifen wird. Man wird einfach das Maschinengewehr spielen lassen. Ich muß offen gestehen, daß ich eine panikartige Flucht der Kolonisten nicht für ganz unmöglich, aber doch für ganz katastrophal halte."

 

Die Entscheidung für Brasilien

 

      Auch die Flüchtlinge selbst setzten sich für die Zurückgebliebenen ein. Heinrich Löwen berichtet von einer Bittschrift, die am 13. Mai 1930 an den Erzbischof von Canterbury, England, geschickt wurde, unterschrieben im Auftrag der Flüchtlinge. "Wir können und dürfen die Hoffnung auf Rettung unserer Brüder in Rußland nicht aufgeben und wenden uns an Euer Hochwürden mit der innigsten Bitte: Helft, rettet!"

     Dem Schreiben waren Auszüge von Briefen beigelegt, "aus deren Inhalt uns ein wahres Bild des Grauens entgegenstarrt und für deren Wahrhaftigkeit die Unterzeichneten Bürgschaft leisten." Der englische Bischof konnte aber nichts unternehmen.

     Das "Hamburger Fremdenblatt" schrieb: "Sollte es wirklich ganz unmöglich sein, erstens die Sowjetregierung dazu zu bewegen, den deutschstämmigen Bauern das Tor Russlands wieder zu öffnen, und zweitens, diesen Menschen irgendwo auf der weiten Welt ein Plätzchen zu verschaffen, wo sie vegetieren können, und sei es unter den primitivsten Verhältnissen?"

      Es war unmöglich.

      Die drohende weitere Massenflucht aus dem Osten hat einerseits den Weitertransport der Flüchtlinge aus Deutschland beschleunigt und mit zu der hektischen Suche nach einem Aufnahmeland beigetragen. Andererseits war es auch gerade die unbeschreibliche Not der Glaubensbrüder, die die Geretteten gefügig machte, in irgendeinen Ausweg einzuwilligen.

 

 

Die Suche nach einem Ausweg

Paraguay und andere Länder

 

      Die Sorge darum, wohin die geflüchteten Mennoniten zu verbringen seien, wenn Deutschland sie erst aufgenommen hätte, stellte sich bei Benjamin H. Unruh und den Komitees in Nordamerika nicht erst ein, als die Geretteten in den Lagern Deutschlands saßen.

     Schon vorher waren intensive Überlegungen angestellt worden, welche Alternativen es für Kanada gäbe. Ein sehr entscheidendes Kriterium war dabei der Gesundheitszustand der Leute und dann auch, daß immer die ganze Gruppe berücksichtigt werden sollte, mit Alten, Kranken und Arbeitsunfähigen. In den meisten Einwanderungsländern galten strenge Auswahlbestimmungen für die Immigration.

     Es liegt ein Brief von der "Mennonite Settlement Board" aus Winnipeg vom 1. November 1929 vor, in dem G. Sawatzky an B. H. Unruh über Siedlungsmöglichkeiten für die Rußlandflüchtlinge in Südamerika schreibt, und er erwähnt Paraguay, Peru und Brasilien.

     Das Augenmerk lenkt er aber auf Paraguay, weil es hier um diese Zeit schon eine Siedlung von kanadischen Mennoniten im Chaco gab. Was Sawatzky dabei besonders beeindruckt hat ist dies, daß die ganze Umsiedlung von Kanada nach Paraguay durch die "Intercontinental Company" bewerkstelligt worden sei und daß es dabei eine Vorfinanzierung des Projektes gegeben habe.

     "Die Intercontinental Company geht mit dem Gedanken um", schreibt Sawatzky, "etwa 6 Millionen Acker Land (2 Mill. Hektar) dort mit Leuten zu besiedeln. Die Gesellschaft wäre nicht abgeneigt, Mennoniten aus Rußland dort anzusiedeln."

     Sawatzky hatte eine längere Besprechung mit dem Verwalter der Gesellschaft gehabt, der großes Interesse daran zeigte, daß die Mennoniten aus Rußland nach Paraguay gelenkt würden, und er schlug Unruh vor, "einen Abwanderungsstrom nach Südamerika zu bewerkstelligen", allein schon deshalb, weil die Ansiedlungskosten dort niedriger lägen. Eine Korporation, die die Mennoniten der ganzen Welt umfaßt, könnte die Kolonisation womöglich vermitteln (1.11.29).

      Unruh hatte noch weitere Referenzen von dem mennonitischen Arzt Dr. Johann Ediger, der von der oben genannten Gesellschaft für den Chaco verpflichtet worden war. Vom Chaco aus schrieb er an Unruh in Deutschland, daß er noch auf dem Schiff die Radionachricht gehört habe, daß 3000 Mennoniten über Riga aus Rußland herausgekommen seien. “Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, was ich von Paraguay erwartet habe, das habe ich jetzt schon gefunden... Ich glaube, schon nach dem, was ich in diesen 17 Tagen hier gesehen, zuversichtlich, daß unsere russischen Mennoniten hier bei gutem Willen, mit gutem Kredit und Gottes Segen sehr bald zu einer schuldenfreien eigenen Scholle mit einem - wenn auch nur kleinen - Heim kommen können" (8.12.29).

      Paraguay war schon 1921 einmal ins Blickfeld der Mennoniten in Rußland gekommen, als eine Expedition mennonitischer Delegierter aus Kanada den Chaco als Siedlungsmöglichkeit untersuchte und bei der Regierung ein Privilegium mit dem Sonderrecht der Befreiung vom Militärdienst und auf eigene Schulen erreichten.

     Als sich nun die Studienkommission aus Rußland Anfang der zwanziger Jahre krampfhaft um ein Zielland für die Auswanderungswilligen bemühte, hatte B. H. Unruh von Deutschland aus Mexiko, die Vereinigten Staaten, Südafrika und sogar Surinam (im Norden Südamerikas) in Erwägung gezogen. Doch überall lehnte man es ab, die Mennoniten als geschlossene Gruppe aufzunehmen.

     Nur Paraguay entsprach den mennonitischen Wünschen, und da man vor der Sowjetregierung ein Zielland angeben mußte, wurde Paraguay benannt, obwohl eigentlich niemand dorthin wollte. Doch da gewährte Kanada überraschend - wie schon berichtet - die Einreise, und B. B. Janz konnte Paraguay fallenlassen.

      Auch jetzt reagierte Unruh auf die Empfehlungen für Paraguay - wohl aufgrund jener Erfahrungen mit Zurückhaltung. Doch in der prekären Lage, in die die sich überstürzenden Ereignisse ihn gebracht hatten, mußte er so viele Eisen wie möglich im Feuer halten, und dazu gehörte auch Paraguay.

      Unruh suchte aber weiter, und am 30. Dezember 1929 schrieb er an seine Komitees: "Auch Argentinien interessiert sich anscheinend für die Mennoniten als Einwanderer. Ich habe vor einigen Jahren auf Veranlassung des ukrainischen Verbandes bei der Regierung in Buenos Aires den Boden sondiert. Man wollte in allen Fragen entgegenkommen, nur nicht in der Sache des Militärdienstes."

      So blieb vorläufig noch alles unentschieden.

 

Der deutsche Osten

      Die Ansammlung der Flüchtlinge vor Moskau hatte kaum begonnen, als auch Überlegungen aufkamen, ob sie nach dem Verlassen der Sowjetunion nicht in Deutschland bleiben könnten. Für einen solchen Plan setzte sich ihr Berater und Fürsprecher Auhagen ein.

      Er schrieb schon am 13. Oktober 1929 einen Brief an den Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, als sich noch nur 5000 Flüchtlinge in den Vororten Moskaus angesammelt hatten: Es sei "ein sehr geeignetes Siedlermaterial für Ostpreußen. Auf Ansiedlung in Deutschland hoffen die Leute nicht, da sie darüber aufgeklärt sind, in wie bedrängter Lage sich die alte Heimat selbst befindet. . . Doch ehe nun diese wertvollen Elemente durch die transozeanische Übersiedlung endgültig verlorengehen, möchte ich mit der Bitte an Sie, hochgeehrter Herr Minister, herantreten, doch noch in Erwägung zu ziehen, ob nicht mit der Ansiedlung einiger hundert Flüchtlingsfamilien in Ostpreußen oder auf Ödland der Versuch gemacht werden sollte."

      Auch als die Flüchtlinge in Deutschland eingetroffen waren, wurde unter ihnen die Möglichkeit, dort zu bleiben, sofort erwogen. Unruh schrieb in einem Brief an Franz Goertz in Prenzlau, daß er Heinrich Löwen in Berlin getroffen habe, der sich in dieser Angelegenheit bemühe.

     Unruh hatte dazu festgestellt, daß nach Meinung des "Herrn Reichskommissars... eine Ansetzung unserer mennonitischen Familien nur möglich sei, wenn die mennonitische Weltorganisation die Mittel dafür hergeben werde." Das sei jedoch unter den gegebenen Verhältnissen ausgeschlossen, und er warnt davor, sich auf der Suche nach Zielen zu zersplittern. "Wenn Deutschland eine größere mennonitsche Siedlung auf seinem Boden schaffen will, so will ich alles tun, um eine solche Siedlung zu fördern, aber die Verantwortung geht dann über auf die reichsdeutsche Welt." (24.1.30)

     Doch noch bis in den September des Jahres 1930 liefen Verhandlungen, wo die Frage einer Ansiedlung im Osten erörtert wurde. Man erwog auch eine bloße Anstellung als Landarbeiter dort. Doch letztlich scheiterten all diese Bemühungen "angesichts der katastrophalen Finanzlage Deutschlands", wie Unruh berichtete.

     Die Frage einer Ansiedlung der Flüchtlinge im deutschen Osten ist dann nicht weiter in Erwägung gezogen worden, zumal die Beförderung nach Übersee bereits in vollem Gange war.

 

Die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft

 

      Fast ebensobald wie Paraguay und der deutsche Osten kam eine weitere Interessengruppe ins Blickfeld, die sich für die Ansiedlung der Flüchtlinge aus der Sowjetunion interessierte, die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft (HKG) in Hamburg.

     Die HKG war aus dem 1849 gegründeten Hamburger Kolonisationsverein hervorgegangen, der schon während der Kaiserzeit in Brasilien im Staat Santa Catarina deutsche Auswanderer angesiedelt hatte. Das Siedlungswerk von Dr. Hermann Blumenau und das des Hamburger Vereins ergänzten sich damals, und es entstanden kleinere Niederlassungen, unter anderm auch eine von Herrnhutern aus Wolhynien (heute in der Ukraine) und eine andere von deutschen Einwanderern aus der Bukowina. Die Kolonie São Bento westlich von Joinville war einer der bedeutendsten Erfolge des Vereins.

     1897 wurde die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft die Nachfolgerin des Kolonisationsvereins. Die HKG schloß mit der Staatsregierung von Santa Catarina einen Vertrag, nach dem jährlich 6000 Einwanderer nach Brasilien gebracht werden sollten. Zwischen Blumenau und Joinville entstand dadurch die neue Siedlung der Hansa. Die Regierung hatte an die HKG 600.000 Hektar fruchtbarsten Landes überwiesen.

     Von der am Rio Itajahy gegründeten Siedlung Hammonia (heute Ibirama. Siehe Karte!) wurde das Siedlungsunternehmen in die Seitentäler der Nebenflüßchen Taquaras, Sellin, Rafael, Krauel, Indios, Dona Emma, Scharlach, Laiesz und Wiegand vorgetragen.

     Nach eigenen Angaben kümmerte die HKG sich nicht nur um die Ansiedlung der Einwanderer aus Deutschland, sondern sie betreute sie auch kulturell. 1927 zogen sich bereits Siedlungen bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern von Hammonia(Ibirama), und neue Zentren waren im Bau oder geplant, wie Neu-Breslau und Neu-Bremen. Es gab in dem Bezirk 22 Schulen, die zugleich Betsäle für die Evangelischen waren. Alle Schulen waren zu einem Verband zusammengeschlossen. "Es brauchte bisher in den Hanseatischen Kolonien kein Kind ohne Taufe, Schulunterricht und Konfirmation zu bleiben. Jedes Paar konnte getraut, jeder Kranke getröstet, jede Leiche eingesegnet werden", heißt es in einer Werbeschrift "Zur Auskunfterteilung an Auswanderungslustige."

     Die HKG warb um Einwanderer. Die angebotenen Grundstücke lagen längs der Täler an den Flüßchen im Urwald und waren je nach Güte des Bodens 15 bis 50 Hektar groß. Der Landpreis war höher als auf Staatsland, dafür war dann aber auch die Landvermessung und der Bau von Fahrstraßen mit einbezogen.

     1922 war die HKG auch mit Siedlern aus Rußland bekannt geworden. Eine Gruppe von Baptisten aus dem Kaukasusgebiet war nach Pommern in Deutschland gelangt. Durch Vermittlung der HKG kam sie auch in das Hansa-Gebiet in Santa Catarina und legte dort am Flüßchen Dona Emma die Siedlung Neu Hoffnung an.

     B. H. Unruh rang noch um die Ausreise der Flüchtlinge vor Moskau, als er Anfang November 1929 zum Legationsrat Dr. Seelheim in Berlin gerufen wurde. Hier wurde ihm eine Möglichkeit zur Weiterbeförderung der Deutschrussen vorgelegt. Die Leute könnten zuerst auf den Kaffeefazendas des Staates São Paulo untergebracht werden. Nach Ablauf der Arbeitspflichtjahre als Lohnarbeiter wäre es dann möglich, auf eine eigene Scholle zu kommen. Vor allem hätten die Leute dann Beschäftigung, Unterkunft und Verdienst.

     Land könne man dann durch die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft in Santa Catarina erwerben. Deshalb hatte Dr. Seelheim gleichzeitig auch ein Gespräch mit Dr. Moltmann aus Hamburg herbeigeführt, und damit kam Unruh mit der HKG in Verbindung.

     Unruh merkte sehr bald, daß die HKG großes Interesse an den zu erwartenden Deutschrussen hatte. Er erhielt Prospekte, aus denen hervorging, daß genügend Land zur Verfügung stand, 2500 Lose zu je 25 Hektar, daß die HKG schon 40 - 50.000 Deutsche angesiedelt habe und in Südbrasilien 600.000 Deutsche lebten. Die HKG nehme auch Abstand von der sonst geforderten Anzahlung, so daß die Einwanderer sofort auf ihr Land ziehen könnten und nicht erst auf die Kaffeefazendas bei São Paulo. Seelheim, der dahintersteckte, betonte sehr dringend, daß die Flüchtlinge nicht zu lange in Deutschland bleiben dürften.

     Unruh blieb zurückhaltend, trotz verschiedener Empfehlungen: "Ich persönlich beurteile diese Möglichkeit durchaus nicht rosig. Ich halte von einer Einwanderung in romanische Länder nicht viel." Doch er wußte zweierlei: Die Flüchtlinge, die inzwischen aus Moskau anrollten, mußten weiterbefördert werden, und die Reichsregierung sah in dem Angebot der HKG eine günstige Möglichkeit und einen schnellen Ausweg.

     Am letzten Tag des bewegten Jahres 1929 schrieb Unruh an H. Kratz vom MCC in Philadelphia: "Für uns fällt ins Gewicht, daß die Hanseatische Gesellschaft, von der deutschen Regierung empfohlen und irgendwie auch moralisch gestützt wird. Sodann haben wir dem Drängen Rechnung zu tragen, daß die Auswanderer so rasch wie möglich fortgeschafft werden, da sich die kanadische Sache schon so sehr verzieht. So werden wir der Bewegung nach Brasilien kaum ein Hindernis in den Weg stellen können. Wir sind einfach nicht mehr ganz Herr der Situation. Die Bewegung verläuft nach Gesichtspunkten, die wir nicht aufgestellt haben. Wir haben es mit einer panischen Flucht unserer Brüder zu tun und nicht mit einer geordneten Auswanderung.

     Die Flüchtlinge müssen die Folgen ihrer Flucht aus der Heimat mit Gottes Hilfe auf sich nehmen. Wir tun für sie, war wir können..." (31.12.29).16

    Damit war Brasilien in den Bereich der konkreten Erwägungen gerückt.

 

Entscheidung und Auslese

Die deutsche Regierung ist für Brasilien

 

      Wie bereits deutlich geworden ist, drängte die Reichsregierung auf einen raschen Abtransport der Flüchtlinge nach Brasilien. Die Gründe dafür waren überzeugend. Ein längerer Aufenthalt von untätigen Flüchtlingen in Lagern war ohnehin bedenklich, womöglich würden noch mehr Flüchtlinge aus dem Osten aufdrängen, und die Mittel der Reichsregierung waren begrenzt. Die HKG machte ein verlockendes Angebot.

     In allen Briefen und Berichten B. H. Unruhs bis zum Ende des Jahres 1929 wird aber deutlich, daß er zögerte und auch Brasilien gegenüber Bedenken hatte. Es wird auch sehr bald deutlich, daß mit ein Grund für diese Bedenken in der Haltung seiner mennonitischen Brüder in Nordamerika begründet lag.

     Dem starken Drängen der Vertreter der Reichsregierung konnte Unruh auf die Dauer nicht standhalten. Doch er war skeptisch: "Brasilien wird bevorzugt", schrieb er an G. Sawatzky in Winnipeg, "weil die Hanseatische Kolonisationsgesellschaft offiziell irgendwie protektioniert ist. Wir können es dem Deutschen Reich, ja auch nicht verübeln, wenn es bei dieser ganzen Sache ein wenig Politik treibt" (25.1.30).

     Jedenfalls scheint das Interesse in Deutschland, die Flüchtlinge nach Brasilien zu bringen, vielseitig gewesen zu sein.

     Eine starke Unterstützung erhielt das Brasilienprojekt unerwartet von den holländischen Mennoniten. Pastor Gorter aus Holland berichtete: "Als die beiden Abgeordneten des 'Hollandsch Doopsgezinde Emigranten Bureaus' (HDEB) im vergangenen Winter nach Deutschland reisten und Mölln besuchten, fanden sie da die erste Gruppe für Brasilien in fieberhafter Tätigkeit vor, um sich für die Reise vorzubereiten. Und am folgenden Tag wohnten sie der Einschiffung bei. Auf einmal wurde es ihnen klar, welchem Zweck das in Holland gesammelte Geld dienen sollte. Martins wurde ein vorläufiges Versprechen gegeben."

     Der erste Transport mit 38 Familien (180 Personen) wurde am 16. Januar 1930 beinah Hals über Kopf auf den Weg gebracht, und die holländischen Mennoniten traten nun mit ihrer Hilfsbereitschaft ganz hinter dieses Projekt.

     So rückte Brasilien, nach Kanada, sehr stark in den Vordergrund der Möglichkeiten. Die Reichsregierung machte kein Hehl aus ihrer Haltung, und Unruh fühlte sich ihr gegenüber durch all die Konzessionen, die er in der bedrängten Situation ausgehandelt hatte, sehr verpflichtet.

      Reichskommissar Dr. Stücklen leitete für den 2. Februar 1930 bereits den zweiten Transport nach Brasilien in die Wege.

 

Stimmung des MCC für Paraguay

     

       Die zögernde Haltung B. H. Unruhs dem Brasilienprojekt gegenüber war nicht nur in seiner Skepsis "einem romanischen Land" gegenüber begründet. Er wußte aus seiner Korrespondenz mit seinen Glaubensbrüdern in Nordamerika, daß dort starke Bedenken gegen Brasilien vorlagen und daß man eine Einwanderung in Paraguay sehr stark in Erwägung zog.

      Unruh wußte auch, daß sich die Bedenken der Mennoniten in Nordamerika vor allem auf das Glaubensprinzip der Wehrlosigkeit bezogen, weil in Brasilien die allgemeine Wehrpflicht ohne jede Konzession galt.

     Der Zwiespalt, in den Unruh im Dezember 1929 immer stärker geriet und der ihm schlaflose Nächte bereitete, wie er seinen Brüdern in Nordamerika schrieb: ". . Berlin wünscht raschesten Abtransport Übersee wegen großer Not Deutschland ...."

     Briefe und Telegramme wechselten im Lauf des Dezembers über den Ozean, doch die Lage blieb zwiespältig, vor allem deshalb, weil keine klaren Angaben über die Möglichkeiten einer Einwanderung in Paraguay vorlagen.

     Die zentrale Figur des MCC in den Vereinigten Staaten war Harold S. Bender, Professor am Goshen - College in Indiana. Ein Telegramm von ihm vom 4. Januar 1930 machte die Einstellung des MCC deutlich:

     "Zentralkomitee empfiehlt Paraguay. Brasilien nicht wünschenswert. Alle Familien, die nicht nach Kanada gehen, werden für Paraguay angenommen."

     Der Hauptgrund für diese eindeutige Haltung war der Militärdienst in Brasilien, und am 11. Januar erreichten Unruh drei weitere Telegramme aus Philadelphia, das letzte mit der drastischen Aufforderung: "schickt Lutheraner nach Brasilien, aber keine Mennoniten..."

     Unruh kam in immer größere Schwierigkeiten; denn die Transporte nach Brasilien, liefen bereits an, das MCC trat auf die Bremse, und das paraguayische Generalkonsulat in Berlin wußte von gar nichts.

     Am 14. Januar schrieb Unruh besorgt nach Nordamerika: "Ich befürchte, daß die deutsche Regierung uns den Stuhl vor die Tür setzt, wenn wir mit halbausgetragenen Projekten ihre Aktion (nach Brasilien) unterbrechen und dann später vielleicht doch wieder um die ursprünglich von ihr geplante Hilfe nachsehen."

     Um die Sache mit Paraguay endlich zu klären, hinterlegte Unruh beim paraguayischen Generalkonsul in Berlin 100.- RM für ein Telegramm nach Asunción.

     Im Auswärtigen Amt wurde man tatsächlich böse, und Legationsrat Dr. Seelheim fuhr Unruh an: "Die Angelegenheit mit Brasilien ist von der deutschen Regierung aufs beste geregelt worden. Sie ist nun fertig und kann reibungslos vor sich gehen. Nun funken Ihre Mennoniten dazwischen und stellen alles auf den Kopf. Ich bitte Sie, Ihren Leuten deutlich zu machen, daß wir so nicht weiterarbeiten können. Bitte, übernehmen Sie Ihre Leute, zahlen Sie für das Lager, für den Transport, nehmen Sie uns alle Verantwortung ab und tun Sie, was Sie wollen!"

     Unruh schrieb dazu, daß er dieses "Ultimatum" ungehörig finde. Er sei jedoch höflich geblieben. Schließlich habe sich Seelheim beruhigt und gebeten, bis zum 23. Januar eine Klärung für Paraguay einzubringen.

     Bei dem ganzen Tauziehen war aber eindeutig klargeworden, daß das MCC die Einwanderung aller Mennoniten nach Paraguay anstrebte. Das MCC wollte "eine Zerstäubung der Mennonitenflüchtlinge vermeiden und befürwortete eine Immigration aller Mennoniten nach Paraguay", wie Unruh feststellte. Das galt auch besonders für die noch erwartete Abwanderung aus Rußland.

Fortsetzung folgt​​​

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-Turkestan-Eine mennonitische Auswanderung mit Folgen

- Die Autobiographie Wilhelm Hüberts 

- Mennoniten in Polen/Preussen 

Die erste Auswanderung der Mennoniten nach Südrussland 

- Tagebuch aus dem Reich des Totentanzes - Ein Bericht über die Zeit von Machnos Terror unter den Mennoniten 

​​- Erinnerungen aus dem alten und neuen Rußland    

- Besuch bei den Aultkolonia, Bolivien        

- Mennoniten und die Herstellung von alkoholischen Getränken in Russland 

Erinnerungen an Moskau1929, Heinrich Martins 

Schwere Verbrechen und Vergehen in Russland 

Was macht mennonitische Beerdigungen so einzigartig?   

Mennonitische Namen 

Reisen eines Schweizers nach Südrussland, 1822-1828  

Über die Abspaltung der Sectierer. Geschichte der Gründung der MBG in Russland in den Augen eines Aussenseiters  

- Die Reise von Charbin zum Chaco​ - Irmgards Vorfahre erzählt dieses Abenteuer             

- Lehrer Heinrich Heese (1787-1868)​ -Die Widerwärtigkeiten eines bedeutenden Lehrers unter den Mennoniten Russlands

-Als der Weltkrieg zu Ende ging, welche Nachrichten unsere Eltern bewegten 

Der "Stundismus" - Eine evangelische (rein russische) Erweckung zur Zeit der Mennoniten in Russland                                                               

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