Menonitas no Brasil
Mennoniten in Brasilien
Nachrichten und Mennonitische Geschichte
16.03.2026
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Editor: Udo Siemens
Nova edição: segundas, às 13 hs


Die in Brasilien angekommenen Mennoniten haben es niemals bereut, das kommunistische Russland verlassen zu haben. Aber ihr brasilianischer Alltag war schwer, sehr schwer. Bis ein Urwaldriese umgelegt war, gesägt, abgeschleppt, oft eine Tagesreise hin und eine zurück, um wenige Milreis zu bekommen, das war ein bitter verdientes Brot.
Die Mennoniten Brasiliens sterben aus
Ihre Geschichte aber bleibt.
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!
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Die Mennoniten Brasiliens sterben aus
Peter Klassen, Paraguay, hat sie aufgezeichnet.
Schauen wir uns Teile daraus noch mal an!
Teil 7
Um Mennonit zu sein und zu bleiben bedarf es unbedingt einer geschlossenen Kolonie, in der ausschliesslich Mennoniten wohnen, egal ob gläubig oder ungläubig. So hatten es unsere Vorfahren in Russland gelernt und als ideal empfunden.
Durch Abwanderung und Verkauf der eigenen Kolonie an Fremde, egal ob deutscher Herkunft, egal welchen Glaubens, würde den Untergang der Kolonie bedeuten.
Diese Aspekte werden von Peter Klassen in dem heutigen Abschnitt erklärt.
Die aus der Not geborene Unzufriedenheit machte der Siedlungsleitung viel zu schaffen, und oft schlugen die Wellen der Anklage und Beschuldigung weit über die Siedlung hinaus. Selbst die Helfer in Europa waren davon betroffen, und die Siedlungsleitung fühlte sich verantwortlich und sah sich zu Maßnahmen gezwungen.
Am Fall des A. U. kam das am deutlichsten zum Ausdruck, und er möge hier als Fallbeispiel dienen, sowohl für die prekäre Lage, die dann zu absonderlichen Erscheinungen führte, als auch für die Stellungnahme einer geschlossenen mennonitischen Gemeinschaft, die sich für das Verhalten auch der einzelnen verantwortlich fühlte.
Peter P. Dyck aus Alberta, Kanada, schickte an Heinrich Martins die Abschrift eines Briefes, den A. U. aus Brasilien an seine Schwester in Orenburg, in Sowjetrußland, geschrieben hatte. Der Brief war dann in einer dortigen Zeitung veröffentlicht worden. U. schreibt, daß er in Sowjetrußland schon viel über die kapitalistische Ausbeutung der Arbeiter gelesen, aber nie geglaubt habe, daß es so schlimm sein könnte wie in Brasilien. "Die Regierung hier ist auf allen Gebieten betrügerisch. Der Zustand des Gerichtswesens ist unmenschlich. Für Geld kann alles gemacht werden und wird auch alles gemacht..."
In dem Begleitschreiben in der sowjetischen Zeitung heißt es: ". Dieser Brief spricht, ohne alle Kommentare, deutlich genug, und wir wollen dem Leser nur zweierlei in Erinnerung bringen: 1. Es handelt sich hier nicht um ein Einzelschicksal, sondern um das Los vieler, welche unter dem Einfluß der Kulaken und Pfaffen das Land des sozialistischen Aufbaus verließen, um ins Ungewisse und in die Fesseln des amerikanischen Kapitals mit all seinem Elend, seinen Krisen, seiner Ausbeutung der Werktätigen und unerhörten Korruption zu ziehen. 2. Es soll sich jeder vor Augen führen, daß die Schuld an diesem nicht auf die Dummheit der Auswanderer, sondern auf die Emigrationshetze der Kulaken und Prediger zurückzuführen ist..."
Das alles bezog sich direkt auf die Flucht aus der Sowjetunion und war für alles, was nach 1929 geschehen war, ein Schlag ins Gesicht.
Dyck bittet, seinen Namen geheim zu halten; denn seine drei in Rußland lebenden Söhne könnten sonst darunter leiden.
Der Fall U. war in Witmarsum schon bekannt. Der Mann stiftete Unruhe und Unzufriedenheit in der Siedlung, und am 2. September 1930 kam es deshalb zu einer Sondersitzung. U. sei "eine gefährliche und schädliche Person", heißt es im Protokoll. Man stellte fest, daß er in Rußland Kommunist und Geheimagent der GPU gewesen sei, der andere ins Gefängnis gebracht habe. In Deutschland habe U. seine Gesinnung geändert und ernste Reue gezeigt. Doch nun werde er hier mit seiner politischen Tätigkeit gefährlich. Er stehe in Verbindung mit seiner Schwester Katarina in Rußland, die auf der Orenburger Ansiedlung als Sowjetarbeiterin tätig sei.
Der Kolonievorstand, bestehend aus 13 Personen, "beschließt (schweren Herzens), A. U. aus der mennonitischen Gesellschaft Brasiliens auszuschließen... Er verliert alle Rechte und Vergünstigungen, die unsere Gesellschaft als solche hier in Brasilien genießt. Er darf keine Kolonie unter den Mennoniten auf Witmarsum und dem Stoltz-Plateau belegen, weil er durch seine Berichte aus unserer Mitte unsern Angehörigen in Rußland geschadet hat und noch weiter schadet."
Das Protokoll wurde an Regierungsrat Dr. Lange, an das Deutsche Generalkonsulat in Florianopolis, an den Direktor der HKG Bruno Meckien und an alle mennonitischen Hauptkomitees in Europa und Amerika geschickt (2.9.30).
Auch J. F. benahm sich aufrührerisch und rebellisch, und er gefährdete damit, wie die Meinung der Siedlungsleitung war, die Gemeinschaft. Auch dieser Fall schlug Wellen weit über die Siedlung hinaus, so daß sich Pastor Gorter in Holland gezwungen sah, an F. eine schwere Rüge zu schicken. "Es sind über Sie schwerwiegende Beschuldigungen in Karlsruhe und Rotterdam eingegangen... Sie müssen bedenken, daß Sie in großer Gefahr stehen, als Agitator zu gelten und die Aufmerksamkeit der Behörden des Landes, das Ihnen Herberge gewährt hat, auf sich zu ziehen. Auch die mennonitischen Hilfsorganisationen haben keine Lust, eine Familie zu unterstützen, die den Ruf der Mennoniten durch verantwortungsloses Verhalten empfindlich schädigt... Doch bevor wir endgültige Beschlüsse fassen, wollen wir Sie und auch Herrn Heinrich Martins, der das absolute Vertrauen aller in Frage kommenden Stellen hat, anhören... Sie mußten schon in Rußland wissen, daß Sie einen schweren Weg vor sich hatten, und Sie versündigen sich vor allem auch gegen die Vorsehung, die Ihnen Hilfe gegeben hat..." (12.6.30).
In einem späteren Brief schrieb Gorter an Martins: "Von J. F. erhielt ich ein demütiges Schreiben, und wir hoffen und vertrauen, daß er sich zusammennehmen und weiterhin das brüderlich-freundschaftliche Verhältnis zwischen den Kolonisten nicht mehr durch undurchdachtes, leichtfertiges Gerede und Krittelei zerstören wird..." (15.9.30).
Dem Verhalten dieser beiden hier als Beispiele angeführten Leute wurde wahrscheinlich deshalb so viel Bedeutung beigemessen und Aufmerksamkeit geschenkt, weil man darin symptomatische Erscheinungen sah, die für die ganze Gemeinschaft gefährlich werden könnten. Jedenfalls wuchs die Unzufriedenheit, die sich oft auch in Anklage gegen die Verwaltungspersonen und in Streit untereinander niederschlug, und nicht zuletzt auch in dem Vorwurf, daß man gerade hier in den Urwald gebracht worden sei, wo auch für Jahre keine gesicherte Existenz in Aussicht stände.
Dem Schriftleiter der "Brücke" wurde der Vorwurf gemacht, daß er zu viel von den guten Seiten des Siedlerlebens berichte. "Die unwissenden Leser kommen womöglich in den Glauben, wir führten hier ein Schlaraffenleben. Wenn ich nur schreiben könnte, ich würde derart von unserm Maulwurfsdasein berichten, daß den Lesern Hören und Sehen verginge!" So und ähnlich hätten seine kritischen Freunde gesagt, schrieb der Schriftleiter Peter Klassen.
Die Schwierigkeiten schlugen sich dann in den Protokollen und auch in der Korrespondenz der Siedlungsverwaltung mit den Komitees in Europa, die sich in Deutschland und Holland für die Siedlung einsetzten, nieder.
Professor Benjamin H. Unruh in Karlsruhe sah sich veranlaßt, einen sechs Seiten langen Brief an die "bürgerlichen und geistlichen Vorstände der mennonitischen Ansiedlung in Brasilien" zu schreiben. In umständlicher Form rollte er den ganzen Ablauf der Ereignisse von der aussichtlosen Lage der Flüchtlinge vor Moskau im Herbst 1929 über die Anstrengungen in Deutschland bei der Beförderung bis zur Ausreise nach Brasilien auf. "Wir haben wie Brüder und Freunde gehandelt," schreibt er, "und wir haben es wirklich nicht verdient, daß uns nun ins Gesicht geschleudert wird, wir hätten Sie der Freiheit beraubt" (16.3.32).
Solche Vorwürfe waren in Briefen geäußert worden. David Nikkel hatte den Brief von Prof. Unruh seiner Dorfversammlung vorgelesen. Er schrieb an Heinrich Martins: "Tief schmerzlich berührt uns, daß es notwendig geworden ist, einer Gruppe von Leuten, die nur aufgrund eines göttlichen Wunders und großer brüderlicher Opfer von seiten deutscher und mennonitischer Brüder und ganz besonders dadurch, daß unser hochgeschätzter Bruder Prof. Unruh mit aller Energie und Hingabe sich in den Riss stellte, noch existiert, so ernste Zurechtweisungen zukommen zu lassen. Mit drückender und beängstigender Schwere legt sich einem beim Lesen des Briefes die Erkenntnis unserer Schuld aufs Herz. Ach, daß sich doch die Bedingungen einstellten, die eine Entlastung unserer Ansiedlung vor Gott und Menschen ermöglichte..." (9.5.32).
So wurde denn in aller Siedlungsnot die Erinnerung an Flucht, Errettung und Hilfe zu einer ständigen Mahnung von Kanzel und Katheder. Sie sollte zur Dankbarkeit auch in der schweren Lage führen.
Johannes Janzen, der bei der Einwanderung ein Junge war, erinnert sich viel später: "Ich weiß noch, daß einige Prediger immer wieder in den Gottesdiensten auf die Ursachen und eigentlichen Beweggründe unserer Auswanderung aufmerksam machen mußten. Ich erinnere mich auch, daß mein Vater zu ihnen gehörte... In Deutschland hatte man den Kanada-Traum zu Grabe tragen müssen, und viele waren innerlich damit noch nicht fertiggeworden..."
Am Weihnachtsabend 1934 steigt Hans Riediger beim Erklingen der Weihnachtslieder die Sehnsucht hoch. Doch er schränkt sofort ein: "Aber wie dem auch sei, wir dürfen Gott dafür danken, daß er uns aus der russischen Hölle errettet hat, und so haben wir in Auhagen auch dankbar gefeiert."
Auf der Suche nach einem Verwaltungssystem
Das Ideal der Selbstverwaltung
Das Gruppenbewußtsein der Mennoniten
Die in Brasilien eingewanderten Mennoniten haben sich ungeheuer schwergetan, ihr Gruppenbewußtsein mit allen Folgeerscheinungen für die Lebensführung, Siedlungsstruktur und kommunale Verwaltung zu erhalten. Dieses Gruppenbewußtsein schließt Menschen ein, die mennonitischen Glaubens sind, deutsch, möglichst plattdeutsch, sprechen und im Rahmen eines gewissen Kultur- und Brauchtumskonzeptes leben. In diesem Sinne erscheint im Sprachgebrauch und auch in der Literatur immer wieder der Begriff vom "mennonitischen Volk" oder Völklein und in neuerer Zeit, um das Phänomen noch besser zu präzisieren, der Begriff vom "mennonitischen Reich."
Um dieses Gruppenbewußtsein und um die Erhaltung der ineinander verzahnten volks- und glaubensmäßigen Eigenart ist in Brasilien - jedenfalls in den ersten zwanzig Jahren der Ansiedlung - ein überaus zäher und harter Kampf geführt worden. Vieles an Streit und härtesten Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe läßt sich aus diesem Bestreben nach Bewahrung der Eigenart und mehr vielleicht noch aus der Angst, sie zu verlieren, erklären. Dabei sah man in der inneren Zersetzung mit sehr deutlichen Auflösungserscheinungen viel größere Gefahren als in äußeren Einflüssen, die in Brasilien durchaus auch gegeben waren.
Der damalige Siedlungsleiter Peter Pauls schrieb auf einem Höhepunkt der internen Auseinandersetzungen im "Boten": "Die Gefährdung Witmarsums liegt heute... in der Auflösung der Geschlossenheit der Siedlung. Ohne Rücksicht auf die Siedlung veräußern Abwanderer ihre Kolonien wahllos an Nichtmennoniten, zum größten Teil an Fremdstämmige... Nach einer gründlichen Lagebesprechung wurde von einer Siedlerversammlung am 12. Juni 1950 festgestellt: . daß nur die Festigung unseres Zusammenhalts und eine absolute Einigkeit unsere Zukunft als deutschstämmige Mennoniten gewährleisten kann. Beschlußfassend erklärt die Versammlung, bis auf weiteres die Siedlung stabilisieren und zu diesem Zweck in erster Linie den Ankauf freiwerdender Kolonien durch unsere Siedler fördern zu wollen, wozu die Schaffung eines Fonds zur Unterstützung schwach bemittelter Mitglieder unserer Siedlungsgemeinschaft bei etwaigen Koloniekäufen als erste Notwendigkeit empfunden wurde."
Die Geschlossenheit der Siedlung galt als Garantie für die Erhaltung der hocheingeschätzten völkischen und geistlichen mennonitischen Eigenart. Gerd Uwe Kliewer faßte dies vom Gruppenbewußtsein der Mennoniten bedingte Bestreben in drei Punkten zusammen:
"1. Die mennonitischen Einwanderer in Südamerika wiesen alle Merkmale eines autonomen Sozialgebildes auf und waren zur autonomen, vom soziokulturellen Milieu ihrer Gastländer unabhängigen Entwicklung fähig und gewillt.
2. Die Voraussetzungen ihrer 'gedachten Ordnung' sollten, entsprechend der 'mennonitischen Ideologie', durch die Absonderung vom Milieu und den Verzicht auf die politische Einflußnahme auf dieses geschaffen werden.
3. Diese 'gedachte Ordnung' richtete sich nicht so sehr an der offenen Zukunft, sondern am verlornen 'Paradies' aus. Die Folge davon war eine ideologische Ausrichtung an der Vergangenheit."
Zweierlei wird in Kliewers Formulierung deutlich. Das Gruppenbewußtsein der Mennoniten steht in engstem Zusammenhang mit der Ordnung in der Gemeinschaft, was sowohl auf die soziale als auch auf die Kommunalordnung bezogen werden kann. Zum andern weist er auf das "verlorne Paradies" hin, also auf eine Vergangenheit, in der diese Ordnung bestanden hatte, nämlich in Rußland.
Hier muß nun die Frage gestellt werden, wie dieses Gruppenbewußtsein, das sich nach der Formulierung von Pauls sowohl auf die ethnische wie auch auf die glaubensmäßige Gemeinschaft bezieht, entstanden ist. Aus den Anfängen des Täufer- und Mennonitentums und der daraus resultierenden Freikirche allein läßt sich diese Lebenshaltung nicht ableiten.
Bei näherer Untersuchung könnte das neutestamentliche, vor allem apostolische Konzept des Täufertums dem oben dargestellten Ideal einer Gruppe, eines "Volkes" oder gar eines "Reiches" diametral widersprechen.
Im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen Luther, Zwingli und Calvin wollten die Täufer keine Staatskirche, das heißt wohl auch, keine Verbindung der Gemeinde mit einer ethnischen und kommunalen Organisation. Nach C. Henry Smith "war die ganze Bewegung ein Versuch, so buchstäblich wie möglich die apostolische Kirche in ihrer ursprünglichen Reinheit und Einfachheit wieder aufzurichten und das Christentum auf der Basis der persönlichen Verantwortung zu erneuern." Nach Walter Köhler wollten "die Wiedertäufer die Urgemeinde in Jerusalem als eine von der Welt scharf geschiedene Gemeinde der Heiligen aufrichten."
Zwischen jenen Anfängen des Täufertums im 16. Jahrhundert und dem Kampf um eine geschlossene Mennonitensiedlung mit einer festen Ordnung im Kraueltal in Santa Catarina liegen mehr als vierhundert Jahre, und in dieser Zeit ist ein Wandlungsprozeß nachzuweisen, der seine Gründe und Hintergründe hat. Dafür liegen handfeste Forschungsergebnisse vor.
Es soll hier genügen, einer sehr einsichtigen Darstellung von Leonhard Froese über den Wandlungsprozeß von der täuferischen Glaubensgemeinde zur gruppenbewußten Mennonitenkolonie zu folgen.
Froese stellt die Frage; "Wie konnte ein Teil des von Haus aus einerseits christo- und ecclesiozentrischen, andererseits weltabgewandten Mennonitentums zu solchen Kulturleistungen kommen? Die Frage kann nur von der geschichtlichen Entwicklung her aufgezeigt und beantwortet werden." Er folgt dann den Etappen von der Beheimatung der aus den Nieder- und Frieslanden geflüchteten Mennoniten im Weichsel-Nogatgebiet in Preußen bis zur Auswanderung nach Rußland und der Kolonisation in diesem Land. In Preußen schon kamen sich die Interessen des Staates, der die Mennoniten aufnahm, und die der Gemeinde entgegen. Hier schon kam es zu gemeinsamer Siedlungsarbeit der Gemeinden und zur Übernahme auch kultureller Aufgaben. Vertreter aus der eigenen Mitte der mennonitischen Gemeinde mußten kulturelle und administrative Verantwortung übernehmen.
Froese schlußfolgert: "Somit hatte ein Teil des Taufgesinntentums den ursprünglichen Rahmen der in sich zentrierten Gemeinschaft des Glaubens - der Glaubensgenossenschaft - überschritten... und war zur Lebensgemeinschaft geworden."
In Rußland ging die Entwicklung in den dort gegründeten Mennonitenkolonien dann weiter. Hier war die Gemeinde durch die Normen der angeordneten Selbstverwaltung veranlaßt, auch das gesamte bürgerliche Leben selbst zu gestalten. Froese stellt fest: "Die Gemeinschaft entwickelte neben dem Glaubenssystem weitgehend auch die eigenen Wirtschafts-, Rechts-, Polit-, Sozial-, Sitten und Kultursysteme. Die Lebensgemeinschaft wurde zur Lebensgenossenschaft."
Aus der Glaubensgemeinde der Täufer war eine Siedlungsgemeinschaft der Mennoniten geworden. Zu dem stark ausgeprägten selbstverwalteten Wirtschafts- und Sozialgefüge kam noch hinzu, daß sich im Lauf der Jahrhunderte durch die strenge Absonderung der Gemeinde auch eine starke ethnische Prägung ergab. Die von Preußen her mitgebrachte deutsche Sprache und das Brauchtum führten zu dem Begriff des "deutschstämmigen Mennonitentums", um dessen Zukunft sich Siedlungsleiter Peter Pauls Sorge machte.
Die selbstverwaltete deutschstämmige geschlossene Mennonitenkolonie, wie sie in Rußland mehr als ein Jahrhundert Bestand gehabt hatte, war nach Gerd Uwe Kliewer das "verlorne Paradies", das die mennonitischen Einwanderer in Brasilien wiederherstellen wollten.
Das Manifest der Kaiserin Katharina der Großen
Die Suche nach einer geeigneten Form für die interne Verwaltung in den Mennonitensiedlungen in Santa Catarina war von so gravierender Bedeutung für deren Entwicklung und die daraus resultierenden Auseinandersetzungen so folgenschwer, daß es hier für ein besseres Verständnis der Situation notwendig wird, die Hintergründe dafür, die in Rußland zu suchen sind, genauer darzustellen. Wie eingangs schon einmal kurz angedeutet, hatte der Status jener Siedlungsgemeinschaften in Rußland für die Einwanderer in Brasilien eine richtungweisende Bedeutung. Eine fast unüberwindliche Schwierigkeit ergab sich daraus, daß dieses unterschwellig so stark verankerte Traumbild in einer völlig andern geographischen und politischen Umwelt verwirklicht werden sollte.
Walter Quiring aus Deutschland, der diese Siedlergruppe 1937 mitten in ihrem härtesten Existenzkampf besuchte, bestärkte sie in diesem Bestreben, das Idealbild aus Rußland neu zu verwirklichen. Er zeichnete damals auf: "Mehr noch als anderswo im Ausland wird das Schicksal einer deutschen Gruppe in diesem Land bestimmt durch die innere Organisation und durch die zielbewußte Wirksamkeit einzelner führender Männer. Knüpfen die Einwanderer nicht sofort an das Beste ihrer Überlieferung an, so ist es sehr unwahrscheinlich, daß die nächste Generation irgendwann einmal zu ihr zurückfindet. Wertvollste, vielleicht in Jahrhunderten gesammelte Erfahrungsschätze müssen dann verlorengehen, und eine empfindliche Schwächung auch der völkischen Widerstandskraft ist dabei unvermeidlich." Quiring befürchtet, daß diese Flüchtlinge aus der Bahn geworfen werden, wenn sie ihrer Überlieferung untreu werden."
Wo lagen nun die Wurzeln für diese Überlieferung? Die Mennoniten aus Preußen bildeten nur einen kleinen Teil der großen Wanderbewegung des 18. und 19. Jahrhunderts aus Deutschland nach Rußland. Für alle geladenen Einwanderer galt das Manifest der Zarin Katharina II., das am 22. Juli 1763 gegeben und nachher durch weitere Regelungen und Bestimmungen ergänzt worden war.
Danach standen alle sog. Ausländerkolonien, die nach einem Plan der Regierung im neueroberten und immer noch gefährdeten Osten und Süden des Reiches angelegt worden waren, unter einem besonderen Status, der einer genau geregelten Selbstverwaltung gleichkam.
Die wichtigsten Punkte des Manifestes waren
1. freie Religionsausübung,
2. Befreiung von der Steuer auf 10-30 Jahre auf dem Land und auf 10 Jahre in den Städten,
3. zinslose Darlehen für alle Anschaffungen,
4. Befreiung vom Militärdienst auf ewige Zeiten,
5. eigene Gemeinde- und Schulverwaltung,
6. unentgeltliche Zuweisung von 30 - 80 Desjatinen Land von der Krone an jede Familie.
Die russische Regierung sah in diesen Verordnungen, die in einer "Kolonialordnung" bis in alle Einzelheiten festgelegt wurden, keine besonderen Zugeständnisse. Die Kolonialordnung hatte für sie ausschließlich den Zweck, die wirtschaftliche Kraft und die Qualität der kolonistischen Musterwirtschaft zu erhalten. Das Modell der selbstverwalteten geschlossenen Ausländerkolonien galt nicht nur für die Mennoniten, sondern gleichermaßen für alle eingewanderten Ausländer.
Hier muß nun vermerkt werden, daß die Kolonialordnung in Rußland gerade den Mennoniten in ihrem Konzept von der Gemeinde und der Absonderung von der Welt in ganz besonderer Weise entgegenkam, ohne daß dies von außen her beabsichtigt gewesen wäre.
Eingeschlossen in die Kolonialordnung war nämlich auch die Bestimmung, daß in einem den Mennoniten zugewiesenen Landkomplex nur Mennoniten, im lutherischen nur Lutheraner, im katholischen nur Katholiken Land kaufen durften. Auch das war von der Regierung nicht als Privilegium, sondern als eine ganz pragmatische Maßnahme gedacht. A. Klaus stellte dazu fest: "Indem man Leute jeder Religion in einem besonderen Bezirk siedelt, wird aller Feindschaft und jedem Haß vorgebeugt."
Die mennonitische Glaubensgemeinde, bis dahin in ihrer Existenz durch Verfolgung oder nur bedingte Duldung bedrängt, hatte in Rußland Umstände vorgefunden, die ihr eine sehr eigenartige, von ihr voll und ganz befürwortete Form der Entwicklung ermöglichten. Die Gemeinde wurde in ihrer Geschlossenheit identisch mit einer Siedlungsgemeinschaft, die durch Verordnung von oben her auch die ganze Verantwortung für das zivile, kulturelle und kommunale Leben zu übernehmen hatte, nach Froese die "Lebensgenossenschaft."
Ihre ausgeprägte ethnische Identität fand diese Gruppe einmal durch die verordnete glaubensmäßige Isolation in sog. Mennonitenkolonien, dann aber auch durch die von der Gemeinde verordnete "Binnenheirat", die Ehen nur mit Glaubensgenossen erlaubte. Diese schon in Preußen von der Gemeindeleitung her streng beachtete Endogamie, die bei Zuwiderhandlung den Ausschluß nach sich ziehen konnte, war ursprünglich nur gegen die Heirat mit Andersgläubigen gerichtet. In Rußland aber, wo sich die Gemeinde nun auch ethnisch sehr stark von ihrer Umwelt abgrenzte, führte die Binnenheirat auch zu einer ausgeprägten völkischen Homogenität.
Was Quiring also 1937 mit den Werten der Überlieferung, die gewahrt werden sollten, meinte, war die geschlossene ethnisch reine Gruppe mennonitischen Glaubens, die sich selbst verwaltete.
Vom Dorf und von der Kolonie, den Siedlungsformen, wie sie die Mennoniten von Rußland her kannten, war in andern Zusammenhängen bereits die Rede. Das Dorf mit seinen Hofstellen war die kleinste kommunale Einheit. Mehrere Dörfer - die Zahl konnte sehr stark schwanken und hing von den Gegebenheiten der jeweiligen Ansiedlung ab bildeten eine Kolonie, Wolost genannt.
An diese Siedlungsstruktur war die in der Kolonialordnung verankerte Selbstverwaltung gebunden. Der Schulze war das gewählte Oberhaupt des Dorfes, der Oberschulze das der Kolonie. Wahlmodus und Amtszeit waren genau festgelegt. In einer Mennonitenkolonie waren selbstverständlich die gewählten Kommunalbeamten auch Mennoniten.
Wenn es nun in Santa Catarina über zwei Jahrzehnte darum ging, nach einer geeigneten Form der Selbstverwaltung für die Siedlungen zu suchen, dann war es jenes russische Modell, das vorschwebte und dessen Verwirklichung so schwer zu erreichen war, so daß Quiring die Siedlungen 1937 in höchstem Maße gefährdet sah. Er schrieb in dem bereits zitierten Entwurf: "Die Frage der inneren Verwaltung ist für die deutsche Siedlung in Brasilien von allergrößter, von lebenswichtiger Bedeutung. Eine geschlossen angesetzte Volksgruppe, die hier nicht mehr die Kraft aufbringt, die mitgebrachten sittlichen Grundlagen ihrer Gemeinschaft zu erhalten, ihr Zusammenleben auf weite Sicht einzurichten und den neuen Gegebenheiten umsichtig Rechnung zu tragen, muß mit der Zeit unweigerlich der Auflösung anheimfallen. Und das umso sicherer, als dieser Verfall durch die Mentalität der sie umgebenden artfremden Welt weitgehend gefördert wird."
Dieses zeitgenössische Urteil spiegelt deutlich wider, um was es bei der auch in Brasilien angestrebten Selbstverwaltung ging, "die sittlichen Grundlagen der Gemeinschaft zu wahren, das Zusammenleben auf weite Sicht einzurichten."
Dabei schloß das Selbstverwaltungssystem in Rußland tatsächlich alle Bereiche des Lebens mit ein, den sozialen und kulturellen mit Gesundheitsdienst und Schulen und auch den rechtlichen zur Aufrechterhaltung der Ordnung.
Den Widerspruch, der sich aus der ursprünglichen Lehre der Täufer in ihrer Stellung zum Staat als dem "Reich dieser Welt" ergab, hatten weder die mennonitischen Kolonisatoren in Rußland wahrgenommen, noch störte er die Siedler in Brasilien.
In ihrer Absetzung von den Landes- und Volkskirchen, wie sie auch die großen Reformatoren jener Zeit eingeführt hatten, wollten die Täufer mit ihren Gemeinden das "Reich Christi" darstellen, in völliger Trennung vom Staat. Auch die Beteiligung an staatlichen Diensten und Ämtern versagten sie sich. Auf der Täufersynode am 24. Februar 1527 in Schleitheim bei Schaffhausen kam es zu einer eindeutigen Stellungnahme zur Obrigkeit, und es heißt im sechsten Artikel des Bekenntnisses, "... daß es den Christen nicht mag ziemen eine Obrigkeit zu sein in allen Stücken: Der Obrigkeiten Regiment ist nach dem Fleisch, so ist das der Christen nach dem Geist... Ihre Streit- und Kriegswaffen sind fleischlich und allein wider das Fleisch, der Christen Waffen sind geistlich, wider die Befestigung des Teufels....”
Im Kolonisationsunternehmen in Rußland hatte sich für die Täufermennoniten nun unmerklich der Wandel vollzogen, daß sie alle Geschäfte einer Kommunalverwaltung übernommen hatten, also selber auch "Obrigkeit nach dem Fleisch" geworden waren. Daß sie diesen Prozeß kaum als Widerspruch für ihre Lehre von der Absonderung von der Welt und dem Staat als "Reich dieser Welt" empfanden, mag daran gelegen haben, daß sich dieser Prozeß ganz und gar innerhalb der geschlossenen Gemeinde und Gemeinschaft vollzog.
Peter M. Friesen, repräsentativer Historiker der Rußlandmennoniten des 19. Jahrhunderts, sah in diesem Wandlungsprozeß, der sich im 19. Jahrhundert vollzog, keine Fehlentwicklung, im Gegenteil, er konstatierte ihn mit Genugtuung. Mit Bezug auf die einflußreiche Administration durch Johann Cornies, 1805-1848, der die bürgerliche Verwaltung unter den Mennoniten richtungweisend beeinflußte, schrieb er: "So hatte also eine breite Gruppe der Taufgesinnten, die südrußländische mennonitische Brüderschaft, zum ersten Mal in der Geschichte ein gemeinsames für sie unabsetzbares Oberhaupt in der Person eines mennonitischen Mitbruders! Und diese Regentschaft ist uns wohl bekommen, wenn sie auch nicht immer tadellos nach göttlichem Recht und mit evangelischen Mitteln regiert hat."
Zur Selbstverwaltung mit Schulzen und Oberschulzen kam in Rußland die Auflage durch die Kolonialordnung hinzu, innerhalb der Gemeinschaft der jeweiligen Kolonie auch für Ordnung und Recht zu sorgen. Auch damit hatten sich die Mennoniten nicht nur abgefunden, die Herstellung und Wahrung der Ordnung innerhalb der eigenen Gemeinschaft war ihnen zu einem dringenden Anliegen geworden. Der alte Täufergrundsatz lautete zwar: "Niemand soll um weltliche Dinge hadern und streiten oder vor Gericht gehen, noch weniger zu Gericht sitzen. Es ziemt dem Christen, sich in der Gemeinde brüderlich zu vertragen, falls einer wider den andern Klage hat."
Doch eine Mennonitenkolonie in Rußland war keine reine Glaubensgemeinde mehr, und ihre Bewohner waren wohl dankbar und fühlten sich sicher, wenn Schulze und Oberschulze mit Vollmacht die Ordnung im Dorf und in der Kolonie herstellten. Jedes Dorf mußte zusätzlich gewählte Polizeibeamte, den Desjatzki, und die Wolost den Sotski haben. "Es bedurfte der Ordnungskräfte", schreibt Gerhard Lohrenz, "und sie mußten aus den eigenen Reihen kommen."
Von Ordnung und Disziplin war auch bei den eingewanderten Mennoniten in Brasilien immer wieder die Rede. Davon künden die Protokolle der vielen Sitzungen der Verwaltung und der Siedler und die umfangreiche Korrespondenz mit den Vertrauensstellen in Deutschland und Holland. Warum es hier so sehr viel schwieriger schien, die so hoch eingeschätzte Ordnung in der Gemeinschaft zu erhalten, als das anscheinend in Rußland der Fall gewesen war, und warum sich auch das System der Selbstverwaltung nicht ohne weiteres übertragen ließ, soll hier Gegenstand der Untersuchung sein.
Fortsetzung folgt
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